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Gold

Gold für Trauringe und Eheringe – Gelbgold, Weißgold und Roségold
Edelmetalle · Gold

Gold – ein Edelmetall für die Ewigkeit.

Seit Jahrtausenden steht Gold für Wert, Beständigkeit und besondere Momente. Für Trauringe und Eheringe verbindet das Edelmetall eine einzigartige Ausstrahlung mit vielfältigen Legierungen, Farben und Gestaltungsmöglichkeiten.

Gold im Wandel der Geschichte – vom natürlichen Edelmetall bis zum Trauring
Ein außergewöhnliches Edelmetall

Warum Gold seit Generationen Menschen fasziniert.

Gold ist ein natürlich vorkommendes Edelmetall mit dem chemischen Symbol Au. Seine warme Farbe, seine gute Verformbarkeit und seine hohe Beständigkeit machten es schon früh zu einem begehrten Material für Schmuck, Münzen und besondere Wertgegenstände.

Seit vielen Jahrhunderten begleitet Gold Menschen bei besonderen Anlässen. Gerade bei Trauringen verbindet sich der materielle Wert des Edelmetalls mit einer persönlichen Bedeutung: Ein Ring soll nicht nur schön aussehen, sondern ein Paar über viele Jahre begleiten.

Für einen Ring ist jedoch nicht allein der reine Goldanteil entscheidend. Erst durch die gezielte Verbindung mit anderen Metallen entsteht eine Goldlegierung, deren Farbe, Festigkeit, Verarbeitung und Eigenschaften auf den späteren Einsatz abgestimmt werden können.

Genau deshalb können zwei Goldringe trotz gleichem Feingehalt unterschiedlich aussehen oder sich unterschiedlich verhalten. Die genaue Zusammensetzung der Legierung und die Verarbeitung des Materials spielen eine wichtige Rolle.

Gold besitzt eine Geschichte, die weit zurückreicht.
Mit einem Trauring bekommt diese Geschichte eine ganz persönliche Bedeutung.
Feingehalt verstehen

Was bedeuten 333, 585 und 750 bei Gold?

Die Zahl gibt an, wie viele Teile von 1.000 aus Feingold bestehen. Der restliche Anteil besteht aus weiteren Metallen der jeweiligen Goldlegierung. Dadurch lassen sich Eigenschaften und Farbton des Materials beeinflussen.

333

33,3 % Feingold

333er Gold enthält 333 Teile Feingold je 1.000 Teile Legierung. Der übrige Anteil besteht aus anderen Legierungsmetallen.

585

58,5 % Feingold

585er Gold entspricht 14 Karat und gehört zu den sehr verbreiteten Legierungen für Trauringe und Schmuck.

750

75 % Feingold

750er Gold entspricht 18 Karat. Drei Viertel der Legierung bestehen aus Feingold.

Die Kunst der Legierung

Warum ein Trauring nicht einfach aus reinem Gold besteht.

Nahezu reines Feingold ist sehr gut verformbar. Für einen Ring, der täglich getragen wird, werden deshalb üblicherweise Goldlegierungen eingesetzt.

Durch weitere Metalle lassen sich Eigenschaften wie Farbe, Festigkeit und Bearbeitbarkeit gezielt verändern. Welche Eigenschaften eine Goldlegierung tatsächlich besitzt, hängt dabei nicht nur vom Feingoldanteil ab, sondern auch von der gesamten Rezeptur und ihrer Verarbeitung.

Deshalb ist die pauschale Aussage „585er Gold ist immer härter als 750er Gold“ zu einfach. Unterschiedliche Legierungsrezepturen können unterschiedliche technische Eigenschaften besitzen.

Faktor 01 Feingoldanteil

Er bestimmt, welcher Anteil der Legierung aus reinem Gold besteht.

Faktor 02 Farbe

Zusätzliche Metalle beeinflussen, ob eine Legierung gelb, weiß, rosé oder rötlich erscheint.

Faktor 03 Festigkeit

Die gesamte Zusammensetzung beeinflusst die mechanischen Eigenschaften des späteren Rings.

Faktor 04 Verarbeitung

Auch Umformung, Verdichtung und Bearbeitung beeinflussen das fertige Schmuckstück.

Gelbgold · Weißgold · Roségold

Wie entstehen unterschiedliche Goldfarben?

Reines Gold besitzt seinen charakteristischen warmen Gelbton. Die verschiedenen Goldfarben eines Rings entstehen durch die Zusammensetzung der jeweiligen Legierung.

Gelbgold

Gelbgold bewahrt die klassische warme Goldwirkung. Je nach Feingehalt und Legierungsrezeptur kann der Farbton heller oder intensiver erscheinen.

Weißgold

Weißgold ist echtes Gold, dessen natürlicher gelber Farbton durch die Zusammensetzung der Legierung deutlich aufgehellt beziehungsweise entfärbt wird.

Dafür können beispielsweise Palladium oder Silber als Legierungsbestandteile eingesetzt werden. Je nach Rezeptur entsteht dadurch ein heller, weißlich-grauer Farbton.

Historisch wurden insbesondere bei älteren Weißgoldlegierungen auch nickelhaltige Legierungen verwendet. Bei Ringwunder verwenden wir in unseren Legierungen kein Nickel.

Der tatsächliche Farbton einer Weißgoldlegierung hängt immer von ihrer genauen Zusammensetzung ab. Deshalb kann Weißgold je nach Legierung unterschiedlich hell oder grau erscheinen.

Rosé- & Rotgold

Durch einen entsprechend höheren Anteil kupferhaltiger Legierungsbestandteile entstehen warme Rosé- bis kräftigere Rotgoldtöne.

Gold für Trauringe & Eheringe

Welche Goldlegierung passt zu Ihrem Ring?

Die richtige Goldlegierung hängt nicht nur vom Preis ab. Auch gewünschte Farbe, Ringbreite, Profil, Steinbesatz, Tragegewohnheiten und persönliche Vorstellungen spielen eine Rolle.

Feingehalt

Ein höherer Feingoldanteil bedeutet einen höheren Anteil an reinem Gold. Das allein entscheidet jedoch nicht, welche Legierung für einen bestimmten Ring technisch oder optisch die beste ist.

Farbe

Gelbgold wirkt klassisch und warm, Weißgold zurückhaltend und modern, Rosé- oder Rotgold weich und individuell.

Alltag

Trauringe werden häufig jeden Tag getragen. Oberfläche, Ringform, Legierung und Beanspruchung sollten deshalb als Gesamtheit betrachtet werden.

Brillanten

Gold lässt sich hervorragend mit Diamanten und Brillanten kombinieren. Die Goldfarbe verändert dabei auch die optische Wirkung des Steinbesatzes.

Ein Edelmetall für viele Jahre

Pflege, Aufarbeitung und Recycling von Goldringen.

Gebrauchsspuren gehören dazu

Auch hochwertige Goldringe erhalten beim täglichen Tragen Kratzer und Gebrauchsspuren. Das ist zunächst kein Qualitätsmangel, sondern eine normale Folge des Kontakts mit härteren Oberflächen.

Viele Oberflächen können fachgerecht aufgearbeitet und je nach Ausführung wieder mattiert oder poliert werden.

Gold kann immer wieder genutzt werden

Gold lässt sich einschmelzen, aufbereiten und erneut als Rohstoff verwenden. Das Edelmetall selbst verliert durch fachgerechtes Recycling nicht automatisch seine grundsätzlichen Materialeigenschaften.

Dadurch ist Gold auch aus Sicht der Kreislaufführung ein außergewöhnlich wertvoller Rohstoff.

Häufige Fragen

Fragen zu Gold, Goldlegierungen und Goldringen

Wissenswertes zu 333er, 585er und 750er Gold, Karat, Gelbgold, Weißgold, Roségold, Trauringen, Eheringen, Pflege und Wert.

Was ist Gold eigentlich?
Gold ist ein chemisches Element und Edelmetall mit dem Elementsymbol Au. Es zeichnet sich unter anderem durch seine typische Farbe, gute Verformbarkeit und hohe chemische Beständigkeit aus. Für Schmuck wird Gold meist nicht in nahezu reiner Form, sondern als Goldlegierung verarbeitet.
Was bedeutet Karat bei Gold?
Karat beschreibt bei Gold den Anteil des Feingolds an einer Legierung auf einer Skala von 24 Teilen. 24 Karat entspricht nahezu reinem Gold. 18 Karat entsprechen 750er Gold und 14 Karat 585er Gold.
Was bedeutet 333, 585 und 750 bei Gold?
Die Zahl bezeichnet den Feingoldanteil in Tausendteilen. 333er Gold enthält 33,3 Prozent Feingold, 585er Gold 58,5 Prozent und 750er Gold 75 Prozent. Die restlichen Bestandteile bilden die jeweilige Legierungsrezeptur.
Was ist der Unterschied zwischen 585 und 750 Gold?
Der wichtigste Unterschied ist zunächst der Feingoldanteil. 585er Gold enthält 58,5 Prozent Gold, 750er Gold 75 Prozent. Farbe, Härte und weitere Eigenschaften hängen zusätzlich von den übrigen Legierungsbestandteilen und der Verarbeitung ab.
Welches Gold ist besser für Ringe – 585 oder 750?
Ein pauschales Besser gibt es nicht. Beide Feingehalte können sehr gut für hochwertige Ringe geeignet sein. Entscheidend sind die konkrete Legierung, die gewünschte Farbe, das Ringdesign, die Verarbeitung und der persönliche Anspruch.
Ist 750er Gold hochwertiger als 585er Gold?
750er Gold besitzt einen höheren Anteil an Feingold und damit bei gleichem Gewicht grundsätzlich einen höheren reinen Goldanteil. Ob es für einen bestimmten Ring die bessere Wahl ist, ist jedoch eine separate Frage.
Ist 585er Gold härter als 750er Gold?
Das lässt sich nicht allein anhand der Zahl 585 oder 750 beantworten. Die tatsächliche Härte hängt von der gesamten Legierungszusammensetzung und von der Verarbeitung des Materials ab.
Warum werden Ringe nicht aus reinem Gold hergestellt?
Nahezu reines Feingold ist sehr gut verformbar. Für Schmuckstücke, die dauerhaft getragen werden, lassen sich durch Legieren Eigenschaften wie Festigkeit, Farbe und Bearbeitbarkeit gezielter einstellen.
Ist 999er Feingold für Trauringe geeignet?
Feingold besitzt besondere optische und materielle Eigenschaften, ist aber sehr gut verformbar. Für klassische täglich getragene Trauringe werden deshalb meist Goldlegierungen mit gezielt abgestimmten Eigenschaften verwendet.
Warum gibt es Gold in unterschiedlichen Farben?
Der natürliche Farbton von Gold wird durch die weiteren Bestandteile einer Legierung verändert. Dadurch entstehen unter anderem Gelbgold, Weißgold, Roségold und Rotgold.
Ist Weißgold echtes Gold?
Ja. Weißgold ist eine Goldlegierung. Der jeweilige Feingoldanteil kann zum Beispiel 585 oder 750 betragen. Der natürliche Gelbton des Goldes wird durch weitere Legierungsmetalle, beispielsweise Palladium oder Silber, deutlich aufgehellt. Historisch wurden auch nickelhaltige Weißgoldlegierungen eingesetzt. Ringwunder verwendet in seinen Legierungen kein Nickel.
Ist Roségold echtes Gold?
Ja. Auch Roségold ist eine Goldlegierung. Der warme roséfarbene Farbton entsteht durch die Zusammensetzung der zusätzlich eingesetzten Legierungsmetalle.
Wie entsteht Gelbgold?
Gelbgold entsteht aus Gold und weiteren Legierungsbestandteilen, wobei die charakteristische warme Goldfarbe möglichst erhalten beziehungsweise gezielt eingestellt wird. Der Farbton kann je nach Rezeptur unterschiedlich intensiv sein.
Wie entsteht Weißgold?
Weißgold entsteht aus Gold und weiteren Legierungsmetallen, welche den natürlichen Gelbton des Feingolds aufhellen. Dafür werden je nach Rezeptur beispielsweise Palladium oder Silber verwendet. Ältere Weißgoldlegierungen enthielten teilweise auch Nickel. Ringwunder verwendet kein Nickel in seinen Legierungen.
Wie entstehen Roségold und Rotgold?
Rosé- und Rotgold erhalten ihre warme rötliche Wirkung vor allem durch kupferhaltige Legierungsbestandteile. Unterschiedliche Rezepturen können von einem zarten Rosé bis zu einem kräftigeren Rotton reichen.
Kann Gold rosten?
Gold selbst rostet nicht wie Eisen. Goldlegierungen bestehen jedoch zusätzlich aus anderen Metallen, weshalb deren Gesamtverhalten von der jeweiligen Zusammensetzung abhängt.
Warum bekommt ein Goldring Kratzer?
Trauringe kommen im Alltag ständig mit anderen Oberflächen in Kontakt. Dadurch entstehen Gebrauchsspuren und feine Kratzer. Das passiert auch bei hochwertigen Edelmetallringen.
Kann man einen zerkratzten Goldring wieder aufarbeiten?
Viele Goldringe können fachgerecht aufgearbeitet werden. Abhängig von Oberfläche, Materialstärke, Gravuren und Steinbesatz können sie beispielsweise erneut poliert oder mattiert werden.
Wie reinigt man einen Goldring richtig?
Leichte Verschmutzungen lassen sich häufig mit lauwarmem Wasser, mildem Reinigungsmittel und einem weichen Tuch entfernen. Bei Ringen mit Brillanten, besonderen Oberflächen oder stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine fachgerechte Reinigung.
Kann man auf Gold allergisch reagieren?
Reaktionen können von den Bestandteilen einer Goldlegierung abhängen. Wer bekannte Metallallergien besitzt, sollte deshalb auf die konkrete Zusammensetzung der Legierung achten.
Was bedeutet der Stempel 585 oder 750 im Ring?
Die Zahl bezeichnet den Feingoldanteil in Tausendteilen. 585 bedeutet 585 Teile Feingold je 1.000 Teile Legierung, 750 entsprechend 750 Teile Feingold.
Kann Gold recycelt werden?
Ja. Gold eignet sich sehr gut für die Wiedergewinnung und erneute Verarbeitung. Altes Gold kann aufbereitet, raffiniert und erneut als Rohstoff verwendet werden.
Ist recyceltes Gold schlechter als neues Gold?
Fachgerecht raffiniertes Gold kann wieder einen sehr hohen Reinheitsgrad erreichen. Entscheidend für die spätere Qualität sind anschließend Legierung und Verarbeitung.
Welches Gold passt am besten zu Brillanten?
Brillanten lassen sich mit allen klassischen Goldfarben kombinieren. Weißgold wirkt eher kühl, Gelbgold erzeugt einen warmen Kontrast und Roségold eine weichere Wirkung.
Was ist besser für Trauringe – Gold oder Platin?
Beide Edelmetalle eignen sich hervorragend für hochwertige Trauringe, besitzen aber unterschiedliche Eigenschaften, Farben, Dichten und Preisstrukturen.
Wie lange hält ein Goldring?
Ein hochwertig gefertigter Goldring kann über viele Jahrzehnte getragen werden. Wie stark er sich im Laufe der Zeit verändert, hängt von Materialstärke, Gestaltung, Oberfläche und Beanspruchung ab.
Woran erkennt man einen hochwertigen Goldring?
Qualität zeigt sich nicht allein am Feingehalt. Auch Materialstärke, Legierungsqualität, Verarbeitung, Maßhaltigkeit, Oberflächenbearbeitung, Fassung von Steinen und die gesamte Konstruktion des Rings sind entscheidend.
Ringwunder

Ein Edelmetall mit Geschichte.
Für einen Ring mit Zukunft.

Ob Gelbgold, Weißgold oder Roségold, 585er oder 750er Gold: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Material, Legierung, Verarbeitung und Gestaltung. So entsteht aus einem wertvollen Edelmetall ein Ring, der Sie jeden Tag begleiten kann.